ICAS Buchpreis (IBP)

Der ICAS-Buchpreis wurde 2004 von der International Convention of Asia Scholars (ICAS, internationale Asienwissenschaftler-Tagung) ins Leben gerufen. Dieser hat zum Ziel, akademische Publikationen zu Asien in den Fokus zu rücken, um dadurch deren Wahrnehmung weltweit zu stärken. Während der letzten zehn Jahre hat sich der ICAS-IBP aus einem Experiment von 50 eingereichten Büchern sowie 5 Dissertationen zu einem anerkannten Buchpreis auf dem Gebiet der Asienwissenschaften entwickelt. Heute wetteifern bereits 250 Publikationen aus 60 Verlagshäusern weltweit sowie 100 Doktorarbeiten um diesen renommierten Buchpreis. Hinzu kommt, dass seit 2013 eine neue Preiskategorie entstanden ist: The Reading Committee Accolades (separate Auszeichnungen der Auswahlkommission, z. B. für eine bahnbrechende Thematik oder für einen gelungenen Sammelband). Für weitere Informationen zur englischsprachigen Ausgabe des ICAS-IBP im Allgemeinen oder zu den verschiedenen Auszeichnungen sowie zu den GewinnerInnen klicken Sie bitte hier.

Bisher wurden für den Preis lediglich hervorragende Bücher in englischer Sprache berücksichtigt. Seit 2017 sind für den alle zwei Jahre verliehenen Buchpreis auch Werke zu Asienwissenschaften auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften in folgenden Sprachen zugelassen: Chinesisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch und Deutsch.

Deutschsprachige Ausgabe des IBP

Die deutschsprachige Ausgabe des IBP wird von der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) organisiert. Die MWS fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit zehn Institute sowie Forschungsgruppen und Büros, vier davon in Asien. Mit ihren Infrastrukturen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die durch unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen entsteht. Weitere Informationen: https://www.maxweberstiftung.de

Ganz im Sinne von ICAS verfolgt die deutschsprachige Ausgabe des ICAS-Buchpreises ebenfalls das Ziel, die Visibilität akademischer Publikationen zu Asien weltweit zu fördern. Zwar wird das Einreichungsverfahren auf Deutsch durchgeführt, die jeweiligen Buchtitel und Zusammenfassungen werden jedoch gleichzeitig in englischer Sprache erscheinen, um so deren Inhalte auch für die gesamte Gemeinschaft der Asienwissenschaften zur Verfügung zu stellen. Für die deutsche Ausgabe des IBP sind nur Bücher zum Nominierungsprozess zugelassen, die zwischen dem 15. August 2016 und dem 30. September 2018 publiziert wurden.

Mitglieder des Auswahlkomitees:

Clart, Philip, Universität Leipzig
Huber, Isabelle, ICAS
Jürgenmeyer, Clemens, ABI Freiburg
Mallin, Felix, King's College/NUS
Mathias, Regine, Universität Bochum

Sekretär des Auswahlkomitees: Rosenbach, Harald, MWS

Einreichungsverfahren

Die Verlagshäuser werden gebeten, die Publikationen für den Buchpreis hier auf der deutschsprachigen Version der ICAS-Webseite einzureichen. Anschließend erhalten die betreffenden Verlage eine Liste mit Adressen, an die die sechs Buchexemplare jeweils zu senden sind. Für weitere Einzelheiten wenden Sie sich bitte an Tina Rudersdorf (rudersdorf@maxweberstiftung.de).

Current edition: IBP 2019

The ICAS Book Prize 2019 is now accepting submissions.

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International Insitute for Asian Studies