ICAS-Buchpreis 2017 - Vorschriften und Bestimmungen

Der ICAS-Buchpreis wurde 2004 von der International Convention of Asia Scholars (ICAS, Internationale Tagung der Asienwissenschaftler) ins Leben gerufen. Er hat zum Ziel, akademische Publikationen zu Asien in den Fokus zu rücken, um dadurch deren Wahrnehmung weltweit zu stärken. Bis heute wurden für den Preis lediglich Bücher in englischer Sprache berücksichtigt. Erstmals sollen 2017 für den alle zwei Jahre verliehenen Buchpreis Werke der Asienwissenschaften auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften zusätzlich in folgenden Sprachen zugelassen werden: Chinesisch, Deutsch, Französisch, Japanisch und Koreanisch.

Allgemeines

  • Die Auswahlkommission setzt sich im Hinblick auf die deutsche Ausgabe des ICAS-Buchpreises aus VertreterInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammen. Isabelle Huber, MA Asian Studies, wird als Sekretärin der Auswahlkommission amtieren.
  • Die Auswahlkommission hält sich bei ihrer Entscheidungsfindung an gemeinsam vereinbarte Grundsätze. Der Entscheid der Auswahlkommission ist unanfechtbar.
  • Die Preisverleihung des IBP 2017 findet während der Eröffnungsfeier von ICAS 10 in Chiang Mai (Thailand) am 20. Juli 2017 statt.
  • Die Autorinnen und Autoren der Shortlist der deutschsprachigen Ausführung des IBP werden nachdrücklich gebeten, der Preisverleihung von ICAS 10 beizuwohnen.
  • Sowohl die Longlist als auch die Shortlist werden in The Newsletter (IIAS-Zeitschrift) publiziert sowie auf den gängigen asienwissenschaftlichen Plattformen online gestellt.
  • Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit Isabelle Huber (isabelleh_ch@yahoo.com) in Verbindung.

Auswahlkommission

Die Auswahlkommission für die deutschsprachige Ausgabe setzt sich aus einer internationalen Gruppe von namhaften AsienspezialistInnen zusammen (insgesamt vier Mitglieder und eine Sekretärin bzw. ein Sekretär). Die Auswahlkommission wird zu Beginn in zwei Gruppen aufgeteilt, eine für Geistes- und die andere für Sozialwissenschaften.

Preise

Die deutschsprachige Ausgabe des IBP enthält zwei Preise für einerseits die beste asienwissenschaftliche Studie auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften und andererseits die beste asienwissenschaftliche Studie auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften. Sind an einem auszuzeichnenden Werk mehrere AutorInnen beteiligt, so wird der Preis zu gleichen Teilen geteilt.

Einreichung von Büchern

  • Es sind Publikationen über Asien auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften zugelassen, die zwischen August 2014 und Oktober 2016 publiziert wurden bzw. werden.
  • Nominierungen entsprechender Werke sollten nur durch die Verlage eingereicht werden (nicht durch die AutorInnen selbst).
  • Die Verlage sollten die erforderlichen Einzelheiten zu den nominierten Büchern in die IBP-online-Datenbank eingeben, bevor sie die Bücher per Post versenden. Nach der elektronischen Einreichung und deren Empfangsbestätigung wird dem Verlag per E-Mail eine Anleitung zum Versand der Buchexemplare zugehen.
  • Insgesamt sechs Exemplare der vorgeschlagenen Bücher müssen bis am 15. Dezember 2016 jeweils der Sekretärin des deutschsprachigen IBP, den vier Mitgliedern der Auswahlkommission und dem ICAS-Sekretariat in Leiden zugestellt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eingesandte Bücher nicht retourniert werden.
  • Nachschlagwerke, Anthologien, Romane, Gedichtbände, Reiseführer, Autobiografien, Memoiren, Pamphlete, Lehrbücher, Ausstellungskataloge, etc. werden für den IBP nicht berücksichtigt. 
ICAS is an initiative of the
International Insitute for Asian Studies